Bund der Öffentlich bestellen Vermessungsingenieure e.V.

Katastervermessung

Unter Katastervermessung versteht man hoheitliche Vermessung, die nur von Behörden und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren ausgeführt werden darf. Damit sind wir Organ des amtlichen Vermessungswesens. Bei der Katastervermessung werden Flurstücke gebildet, die Nutzungsrechte sowie der Gebäudebestand zu den jeweiligen Flurstücken erfasst, und Grundstücksgrenzen werden gebildet und gesichert.

Gebäudeeinmessung

Alle Gebäude mit Wohn-, Aufenthalts- und Nutzräumen, die nach dem 31.07.1972 errichtet wurden, unterliegen der Einmessungspflicht. Die Vermessung darf nur durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) oder ein Vermessungs- und Katasteramt durchgeführt werden.

Überwacht wird die Einmessungspflicht durch die Vermessungs- und Katasterämter. Die Kosten der Gebäudeeinmessung sind in einer einheitlichen Gebührenordnung für alle Katasterämter und ÖbVI in Nordrhein-Westfalen festgelegt. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach den durchschnittlichen Herstellungskosten für Gebäude mit mittlerer Ausstattung.

Diese sog. Normalherstellungskosten sind in einem Erlass des Bundesbauministers (NHK 2000) veröffentlicht. Zusätzlich zu diesen Gebühren wird noch die Mehrwertsteuer fällig. Für ein Einfamilienhaus mit Normalherstellungskosten von 200.000 € ergibt sich somit eine Gebühr von 830 € zzgl. Mwst. . Werden Gebäude auf aneinandergrenzenden Grundstücken gleichzeitig eingemessen, ermäßigt sich die Gebühr für jede Einmessung um 20 % der geringeren Gebühr.

Die genauen Gebühren für ihre Vermessungsaufgabe werden wir gern für Sie ermitteln.